4. etappe: norwegen

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Lars Saabye Christensen ist einer der norwegischen Schriftsteller, die es geschafft haben, ohne auf der skandinavischen Krimiwelle mitzuschwimmen, sich im deutschen Buchmarkt zu etablieren. Inzwischen gibt es ein gutes Dutzend Romane von Christensen auf deutsch.

"Der Alleinunterhalter" (norw. "Jubel") spielt in Nordnorwegen, auf einer der unzähligen Inseln im Atlantik. Ähnlich wie Dylan Thomas in seinem "Under Milkwood" das walisische Dorf Llareggub mitsamt seiner unzähligen verschrobenen Einwohner beschreibt, lässt Christensen seinen Protagonisten in die eigenartige Welt einer kleinen abgelegenen Stadt im Polarkreis untertauchen. Jonatan Griff, der Alleinunterhalter, ist ein ziemlich wenig erfolgreicher Pianist, der auf der Flucht vor seiner Vergangenheit und vor allem vor seiner dominanten Mutter, ein Engagement im einzigen Hotel des Ortes erhält. Im Laufe der Erzählung lernt Griff ganz besondere Figuren und deren Geschichten kennen: den rüpelhaften golffanatischen Hotelbesitzer, der um zu seinem Golfplatz zu kommen, quasi über Leichen geht (er würde einen vermutlichen Wikingerfriedhof für die Freunde des kleinen weißen Balles opfern) und dessen Tochter Luise, auf die Griff schon bald ein Auge wirft. Sehr freundlich wird Griff von den beiden Rezeptionistinnen des Hotels empfangen, die trotz ihrer großen physiologischen Unterschiede (Körbchengröße A versus D) dieselbe Uniform tragen müssen. Schließlich muß der Golfplatz ja finanziert werden. :-)

Doch am Ende wird Griff "gefunden" und aus seinem freiwilligen Exil gerissen, von seiner Mutter:

"Ich verstecke mich nicht. Wie hast du mich gefunden?"
"Jetzt paß aber auf, Jonatan. Wie um alles in der Welt hätte ich dich denn finden können, wenn du dich nicht versteckt hättest?"

Um dem von der Mutter eingefädelten Konzert in Oslo zu entgehen, entschließt Griff eine radikalen Schritt zu tun. Welcher das ist, soll hier natürlich nicht verraten werden.

Im Vergleich zu den 3 vorangegangenen Romanen (England, Irland und Island) fällt dieser Roman ziemlich ab, aber lesenswert ist er durchaus.